Der Ballon setzt sich aus zwei Elementen zusammen: dem Korb mit 3 Brennern + 3 Gastanks mit Flüssigpropan und der Hülle. Durch Stahlseile miteinander verbunden bilden sie den Heißluftballon. Durch die entstehende heiße Luft, die beim Verbrennen des Gases entsteht, befördert uns der Ballon in Höhen von 150 - 600m. Hierbei entstehen in der Hülle Temperaturen bis max. 120°. Diese große Hitze ist dann auch dafür verantwortlich, dass die Lebensdauer einer solchen Nylonhülle begrenzt ist - nach maximal 300 - 400 Arbeitsstunden wird das Material porös. |
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Die alljährlich stattfindenden Belastungstests bei der technischen Prüfstelle bedeuten dann bei entsprechendem Verschleiss das "Aus". Eine neue Hülle gibt es ab 25.000 Euro aufwärts...
Etwas langlebiger ist der Korb. Nach wie vor besteht er aus Weidengeflecht, welches sich über die Jahrhunderte hinweg bewährt hat: steif, robust, wettertauglich, aber auch sehr flexibel, was gerade bei den Landungen ein unverzichtbarer Aspekt ist. Unterteilt in drei Abteile, mit Halteschlaufen und Einstiegshilfen versehen, am Rand dick gepolstert und mit Leder bezogen, kann so ein gutes Stück bei entsprechender Pflege schon mal bis zu 10 Jahren alt werden.
Gelenkt werden kann der Ballon grundsätzlich nicht, deshalb bestimmt der Wind für uns die Fahrtrichtung. Der Pilot kann durch bedienen der Zugseile den Ballon lediglich um die Längsachse drehen lassen, sowie durch ablassen / aufheizen der Luft die Fahrhöhe regulieren.
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